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Internationales Meeting am Nürburgring vom 6ten bis 8ten August 2004.
Ganz spontan und ohne Begleitung entschied ich mich am Freitagabend zum Besuch des X1/9 Treffens am Ring. Schließlich lag der letzte Besuch schon mehr als drei
Jahre zurück und auch wenn ich mich diesmal wieder gegen den X entschied ,so entwickelte sich doch worauf es schlussendlich ankam- das Treffen alter Bekannter
und das Kennen lernen neuer „X-Opfer“. Also Kühltasche gepackt und in den verheißungsvollen Samstagmorgen gestartet- bei bestem Wetter kam ich gegen
9Uhr an, ergatterte einen der wenigen kostenlosen, offiziellen Parkplätze nahe an der Start-Ziel Anlage und machte erst mal ne Runde an den Händlern vorbei. Kaum zu
glauben. Prospekte über den X liegen zwischen 20 und 35 Euro !! Gegenwärtig scheint mir das Geld in Ersatzteile besser investiert, was später am Tage meinem
Budget noch wehtun sollte. (Einen Prospekt musste ich aber doch unbedingt haben). Nach einigem „Fremdgehen“ bei anderen Markenclubs besuchte ich dann
die Xler und wurde erkannt!!! So ging es von Gespräch zu Gespräch , Meter um Meter Richtung Clubstand. In gewohnter und bewährter Art aufgestellt, ergab sich
schnell ein Gefühl der Vertrautheit. So waren alle erwarteten und unerwarteten X-
vernarrten, viele Autos die man kannte , mit Besitzern die man eventuell noch nicht kannte. Unbedingt und Dankbar erwähnt sei Sylvia
Welter. Sie leistete dieses Jahr bei rekordverdächtigen Temperaturen und breitgefächertem Angebot des Speisenplanes wohl einen
besonders großen Dienst. Sehr spannend und löblich präsentierte sich dann der erstmals auf dem Ring veranstaltete Workshop. Der
von Peter Hochmuth inszenierte und mit viel Aufwand vorbereitete Elektrikkurs hatte allerdings zwei große Feinde. Die gnadenlos
strahlende Sonne und die umfangreiche Thematik. Trotzdem konnte der Laie und der Profi das ein und andere sicher mitnehmen und
durch dieses Wissen einen Haufen Euro sparen. Am späten Nachmittag verabschiedete ich mich dann, denn eigentlich wollte ich die eh
schlechten Gummisocken meines Wagens auf der Nordschleife endgültig zerreiben. Dazu kam es dann nicht mehr denn die Zufahrt
wurde auf Grund einer Unwetterwarnung gesperrt. Dieses Unwetter traf ich dann kurz nach Köln und da war ich dann wirklich froh nicht
mit dem X gefahren zu sein und vor allem nicht zu Zelten. Hagelkörner, sintflutartiger Regen und ein Temperaturabfall von fast 20Grad in
wenigen Sekunden ließen die meisten Fahrer anhalten. Da dies aber nur eine kurze Unbill des Wetters war, konnte die Fahrt normal zu Ende gebracht werden.
Nächstes mal 2005 ??
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